{"id":188,"date":"2015-02-09T13:16:10","date_gmt":"2015-02-09T12:16:10","guid":{"rendered":"http:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=188"},"modified":"2022-04-11T12:46:02","modified_gmt":"2022-04-11T11:46:02","slug":"07-ein-interview-produzieren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vision-videoschool.eu\/?page_id=188","title":{"rendered":"Ein Interview produzieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-page pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F188&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><\/div><h2><b>Einf\u00fchrung<\/b><\/h2>\n<p>In diesem Kapitel kannst Du lernen, wie Du Dich auf ein Interview vorbereitst\u00a0und wie man es am besten filmt, entweder f\u00fcr einen Beitrag, der nur aus einem Interview besteht oder f\u00fcr Interviews die Teil eines gr\u00f6\u00dferen Beitrags sind (z.B. ein Dokumentarfilm).<\/p>\n<table style=\"border-color: #ffffff;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 33px;\">\n<td style=\"border-color: #ffffff; text-align: left; vertical-align: top;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3206\" src=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/corner_lt.png\" alt=\"corner_lt\" width=\"30\" height=\"33\" \/><\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff;\">\n<h2><span style=\"color: #e3890b;\">Vision <em>in action<\/em><\/span><\/h2>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3208\" src=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/corner_rt.png\" alt=\"corner_rt\" width=\"30\" height=\"33\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"border-color: #ffffff;\">\n<td style=\"border-color: #ffffff;\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff;\">\n<ol>\n<li>Stelle das n\u00f6tige Equipment zusammen und kontrolliere nochmal, ob alles da ist und funktioniert, bevor du zum Drehort, f\u00fcr den Du eine Drehgenehmigung hast, f\u00e4hrst.<\/li>\n<li>Gehe alle Fragen vor dem Interview nochmal alleine oder mit einem anderen Teilnehmer\u00a0des\u00a0Filmprojekts durch.<\/li>\n<li>Gib dem Interviewpartner am Drehort die M\u00f6glichkeit auch einen Blick auf die Fragen zu werfen, sofern er \/ sie dies w\u00fcnscht und er \/ sie sie nicht schon vor dem Interviewtermin erhalten hat.<\/li>\n<li>Suche einen attraktiven Ort f\u00fcr das Interview. Kriterien hierf\u00fcr sind:\n<ul>\n<li>gutes Licht (entweder Tageslicht oder k\u00fcnstliches Licht)<\/li>\n<li>m\u00f6glichst wenig L\u00e4rm aus der Umgebung<\/li>\n<li>ein Ort und charakteristische Objekte, die in Zusammenhang mit dem Interviewpartner oder dem Ereignis, in dessen Rahmen das Interview stattfindet, stehen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Positioniere Interviewer, Interviewpartner und Kameramann \/-frau und Tonmann \/-frau anhand folgenden Kriterien:\n<ul>\n<li>Entscheide ob der Interviewer im Bild zu sehen sein soll oder nicht (Kriterien: Z.B. ist der Interviewer als Protagonist im Film wichtig? Soll der Dokumentarfilm so realisiert werden, dass nur die Interviewten die Filmgeschichte erz\u00e4hlen?)<\/li>\n<li>Steht der Interviewer links von der Kamera, so bedeutet das, dass der Interviewpartner sich aus seiner Sicht leicht nach rechts zum Interviewer hindrehen muss und im Bild der Kamera rechts zu sehen ist (Goldenen Schnitt beachten!). Genau umgekehrt verh\u00e4lt es sich, wenn der Interviewer rechts von der Kamera steht.<\/li>\n<li>Positioniere die Kamera auf Augenh\u00f6he mit dem Interviewpartner.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Mache den Interviewpartner vor dem Interview nochmals auf die wichtigsten Regeln aufmerksam:\n<ul>\n<li>Nicht in die Kamera, sondern in die Augen des Interviewers schauen.<\/li>\n<li>In ganzen S\u00e4tzen antworten.<\/li>\n<li>Die Frage in die Antwort integrieren, sofern die Fragen des Interviewers im Schnitt herausgeschnitten werden sollen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>H\u00f6re dem Interviewpartner aufmerksam zu. Weise ihn darauf hin, wenn er sich nicht an die Regeln h\u00e4lt und hake nach, wenn er die Fragen nicht in der Art und Weise\u00a0beantwortet hat, wie du es dir vorstellst. Oftmals hilft schon die Frage\u00a0&#8222;Warum?&#8220;.<\/li>\n<li>Wechsle ab und zu die Einstellungsgr\u00f6\u00dfen w\u00e4hrend des Interviews. Du kannst z.B. immer nach drei Fragen eine Pause machen und die Einstellungsgr\u00f6\u00dfe wechseln. Mache auf Detailaufnahmen von H\u00e4nden. (Wenn du nur mit einer Kamera filmst, kann man solche Detailaufnahmen beispielsweise noch nach dem eigentlichen Interview drehen und Interviewer und Interviewpartner bitten, sich noch weiter \u00fcber allt\u00e4gliche Themen zu unterhalten.)<\/li>\n<li>Versichere Dich sp\u00e4testens nach dem Interview\u00a0schriftlich \u00fcber die Ver\u00f6ffentlichungsrechte der Aufnahmen (Sowohl in Bezug auf den Interviewpartner als auch den Drehort).<\/li>\n<li>Denke daran, auch Aufnahmen f\u00fcr die Hinf\u00fchrung zum Drehort und f\u00fcr die Veranschaulichung dessen, was der Interviewpartner gesagt hat, zu machen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 33px;\">\n<td style=\"border-color: #ffffff; width: 30px; height: 33px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3205\" src=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/corner_lb.png\" alt=\"corner_lb\" width=\"30\" height=\"33\" \/><\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff;\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #ffffff; width: 30px; height: 33px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3207\" src=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/corner_rb.png\" alt=\"corner_rb\" width=\"30\" height=\"33\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Equipment und Hilfsmittel<\/h2>\n<h4><b>Kamera<\/b><\/h4>\n<p>Ein Interview kann man prinzipiell mit jeder Kamera machen. Um ein ruhiges Bild zu erhalten sollte man ein Stativ benutzen. Der Kameramann \/ die Kamerafrau sollte sich der Linsencharakteristik der Kamera bewu\u00dft sein, um am Drehort absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie gro\u00df der Abstand zwischen Kamera und Interviewtem und ggf. auch dem Interviewer mindestens und h\u00f6chstens sein kann. Nur so kann sichergestellt werden, dass man ein gutes Bild in verschiedenen Einstellungsgr\u00f6\u00dfen aufnehmen kann.<\/p>\n<blockquote><p>Du kannst Dich in den Kapiteln <a title=\"Grundlagen der Arbeit mit der Kamera\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=273\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundlagen der Arbeit mit der Kamera<\/a> und\u00a0<a title=\"Weiterf\u00fchrende Kenntnisse f\u00fcr die Arbeit mit der Kamera\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=901\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterf\u00fchrende Kenntnisse f\u00fcr die Arbeit mit der Kamera<\/a> \u00fcber geeignete Einstellungsgr\u00f6\u00dfen und Objektivarten f\u00fcr ein Interview\u00a0informieren.<\/p><\/blockquote>\n<h4><b>Licht<\/b><\/h4>\n<p>Abh\u00e4ngig vom verf\u00fcgbaren Licht am Drehort kann zus\u00e4tzliche Beleuchtung (Lampen auf Stativ oder Kopflicht an der Kamera) n\u00f6tig sein. Kennt man die Lichtverh\u00e4ltnisse am Drehort nicht, empfiehlt es sich immer Equipment f\u00fcr die Ausleuchtung dabei zu haben.<\/p>\n<blockquote><p>Du kannst Dich im Kapitel <a title=\"Grundlagen der Beleuchtung\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=258\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundlagen der Beleuchtung<\/a> \u00fcber verschiedene M\u00f6glichkeiten der Ausleuchtung informieren.<\/p><\/blockquote>\n<h4><b>Tonequipment<\/b><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr die Aufnahme des Tones gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten in Abh\u00e4ngigkeit von der Interviewsitutation und dem vorhandenen Equipment.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Interview ist nat\u00fcrlich immer ein ruhiger Ort von Vorteil. Soll aber auch die Atmosph\u00e4re des Ortes, an dem das Interview stattfindet, eingefangen werden, so ist nicht nur das Gesprochene wichtig, sondern auch die Ger\u00e4usche aus der Umgebung. Interviewt man z.B. einen B\u00e4cker bei der Arbeit, so k\u00f6nnte es interessant sein auch die Ger\u00e4usche aus der Backstube zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>In jedem Fall sollte aber bei jeder Interviewsituation darauf geachtet werden, dass der Interviewton klar und deutlich zu h\u00f6ren ist. Neben der Wahl des richtigen Ortes ist hierf\u00fcr die Wahl des Tonequipments von entscheidender Bedeutung. Am besten sind Ansteckmikros, aber man kann auch mit einem Richtmikrofon aus der Hand oder mit der Angel arbeiten. Wichtig ist es, dass sich das Mikrofon m\u00f6glichst nahe an den Mund (ca. 10 bis 15 cm) des Interviewten befindet, in Richtung des Mundes zeigt und nicht am Gesicht oder z.B. an einem Schal reibt. Schaut der Interviewte beispielsweise nach Links sollte sich das Mikrofon auch am linken Revert des Interviewten befinden.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Im Kapitel\u00a0<a title=\"Ton, Musik und Soundeffekte\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ton, Musik und Soundeffekte<\/a> kannst Du Dich detaillierter \u00fcber die verschieden M\u00f6glichkeiten der Aufnahme und Bearbeitung von Ton informieren.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Hauptteil<\/h2>\n<p>Ein Interview ben\u00f6tigt normalerweise eine gute Vorbereitung. Es kann in Form eines Beitrags f\u00fcr sich stehen oder Teil eines \u00fcbergeordneten Beitrags sein.<br \/>\nIst das Interview nur ein Teil eines Beitrags (z.B. eines Dokumentarfilms), sollte man sich \u00fcberlegen, welche Funktion das Interview innerhalb dieses Beitrags erf\u00fcllen sollte.<\/p>\n<p>Generell sollte man sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Welche Informationen (Bild und Ton) soll das Interview vermitteln?<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Soll eine einzelne Person interviewt werden oder mehrere gleichzeitig, weil diese z.B. in einer besonderen Beziehung zueinander stehen?<\/li>\n<li>Will man als dramaturgisches Element bewusst emotionale Reaktionen beim Interviewten hervorrufen und wenn ja, wie?<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Welche Aussagen will man im O-Ton vom Interviewten haben, welche sind ggf. f\u00fcr einen Sprechertext als Off-Ton wichtig?<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Was ist die zentrale Frage des Interviews (und inwiefern steht sie im Zusammenhang mit dem \u00fcbergeordneten Beitrag)?<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/li>\n<li>Welche Aussagen werden erwartet (und wie f\u00fcgen diese sich in einen \u00fcbergeordneten Beitrag ein)?<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h3><b>Inhaltliche Vorbereitung<\/b><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h3>\n<p>Eine gute Orientierung f\u00fcr die Erstellung eines Interviews geben, gerade bei Ereignissen, \u00fcber die berichtet werden soll, bieten die sechs W-Fragen:<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><i>Was<\/i> geschah?<\/li>\n<li><i>Wer<\/i> ist beteiligt?<\/li>\n<li><i>Wo<\/i> geschah es?<\/li>\n<li><i>Wann<\/i> geschah es?<\/li>\n<li><i>Wie<\/i> geschah es?<\/li>\n<li><i>Warum<\/i> geschah es?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist wichtig sich im Vorfeld ausf\u00fchrlich \u00fcber den Interviewpartner informiert zu haben und falls m\u00f6glich andere Interviews mit der Person gelesen \/ gesehen \/ geh\u00f6rt zu haben.<br \/>\nAuf diese Weise hat man einerseits die M\u00f6glichkeit Fragen nicht mehr stellen zu m\u00fcssen bzw. kann den Interviewpartner die vorab recherchierten Informationen einfach nochmal best\u00e4tigen bzw. kommentieren lassen. Au\u00dferdem kann man auf diese Weise auch Fragen vermeiden, die der Interviewpartner h\u00e4ufig beantworten muss, und auf die er gegebenenfalls schon gereizt reagiert.<\/p>\n<p>Gut ist es am Anfang eines Interviews erstmal Fragen zu stellen, die nicht so schwierig und wichtig sind (z.B. \u201cBitte stellen Sie sich kurz vor!\u201d). So kann sich der Interviewte schon etwas \u201cwarm reden\u201d bevor es um die wichtigeren Fragen geht.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h3><strong>Keine Zeit f\u00fcr die Vorbereitung? Keine Panik!\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Manchmal muss es schnell gehen und man hat keine Zeit ausf\u00fchrlich zu recherchieren. Aber auch dann gilt es die gleichen 6 W &#8211; Fragen zu stellen,\u00a0auf die man sich auch mit nur wenig Zeit konzentrieren kann.<br \/>\nDas gute an Interviews ist, dass man die M\u00f6glichkeit hat alle n\u00f6tigen Informationen zu erfragen. Selbst also wenn man \u00fcberhaupt nicht wei\u00df, wer da genau vor einem steht, kann man ihn oder sie das einfach fragen und kommt so an die n\u00f6tigen Informationen. Wichtig ist vor allem, dass man sich im Vorfeld eine zentrale Fragestellung \u00fcberlegt.<\/p>\n<h3><b>Konzeption und Aufbau des typischen Interviewsettings<\/b><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst sollte man festlegen, ob nur der Interviewte oder auch der Interviewer gefilmt werden sollen. Hiervon ist abh\u00e4ngig wo eine oder gegebenenfalls mehrere Kameras positioniert werden sollten.<br \/>\nWie immer muss nat\u00fcrlich auf die Beleuchtung geachtet werden. Bei Interviews ist es insbesondere wichtig, dass das Gesicht bzw. die Gesichter gut ausgeleuchtet sind.<br \/>\nVor dem Interview sollte auch schon klar sein, welche Kameraperspektiven und Einstellungsgr\u00f6\u00dfen w\u00e4hrend des Interviews gew\u00fcnscht sind (Dies wird bei aufwendigeren Produktionen in einem Drehbuch oder Storyboard festgelegt).<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Falls nur der Interviewte gefilmt werden soll, positioniert man den Interviewten vor der\u00a0Kamera und dann den Interviewer links oder rechts neben der Kamera, so dass diese im Blickkontakt stehen.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-188 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-left.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-left-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-left-300x169.jpg 300w, https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-left-644x362.jpg 644w, https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-left.jpg 1890w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-right.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"169\" src=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-right-300x169.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-right-300x169.jpg 300w, https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-right-644x362.jpg 644w, https:\/\/vision-videoschool.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/News_reportage_Taking-statement-position-right.jpg 1890w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Draufsicht: Position der Kamera, des Mikrofons, des Interviewers und des Interviewten<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Der Interviewte sollte nicht zu sehr aus dem Profil gefilmt werden. Es sollten am besten immer beide Augen des Interviewten zu sehen sein!<\/p><\/blockquote>\n<p>Sehr wichtig ist es auch, alle sichtbaren Objekte und Personen im Bild und vor allem im Bildhintergrund zu beachten. Z.B. sollten (falls nicht bewu\u00dft gew\u00fcnscht) keine unsch\u00f6nen Dinge (z.B. M\u00fclleimer) oder andere Personen , die vom Interview ablenken (Mann, der eine Bratwurst ist) im Bild zu sehen sein.<br \/>\nH\u00e4ufig passiert es auch, dass sich eine Vertikale (z.B. eine Stra\u00dfenlampe oder die Kante einer Wand) im Hintergrund befindet und es dann bei der Aufnahme so aussieht, als ob diese aus dem Kopf des\/der Interviewten herausragt.<\/p>\n<blockquote><p>Bei vielen Interviews bietet es sich an, auch Personen in ihrem\u00a0Umfeld zu interviewen, die charakteristisch f\u00fcr ihre Person oder T\u00e4tigkeit sind oder die im Kontext zum Inhalt des Beitrags stehen. Au\u00dferdem kann man mit charakteristischen Requisiten arbeiten (z.B. Stetoskop bei einem Arzt). Man sollte sich dann aber bewu\u00dft sein, dass das sehr verbreitet ist und vielleicht ist es interessanter\u00a0mit solchen\u00a0weit verbreiteten\u00a0Darstellungsweisen zu brechen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wichtig ist auch, dass der oder die Kameram\u00e4nner bzw. -frauen vor und \/ oder nach dem Interview Aufnahmen am Drehort machen, die inhaltlich mit dem Interviewtem und dem was er sagt in Verbindung stehen. Diese Aufnahmen k\u00f6nnen\u00a0sp\u00e4ter beim Schnitt eingebaut werden (sog. Schnittbilder), wodurch der fertige Interviewfilm abwechslungsreicher wird.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">[Illustration Aufbau Interviewsetting und\/oder Foto]<\/span><\/p>\n<h3><strong>Einstellungsgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr Interviews<\/strong><\/h3>\n<p>Bei einem Interview k\u00f6nnen prinzipiell alle typischen Einstellungsgr\u00f6\u00dfen verwendet werden. Eine Totale am Anfang des Interviews ist z.B. gut um die gesamte Interviewsituation und den Drehort zu veranschaulichen. Eine Halbtotale mit Oberk\u00f6rper und Gesicht f\u00e4ngt die wesentlichen Bildinformationen, Mimik, Gestik und K\u00f6rpersprache deutlicher als die Totale ein. Detailaufnahmen vom Gesicht oder auch von den H\u00e4nden erm\u00f6glichen es die Emotionen des Interviewten\u00a0noch deutlicher einzufangen.<\/p>\n<h3><strong>Sollte der Interviewer und \/ oder Kamerateam zu sehen sein oder nicht?<\/strong><\/h3>\n<p>Vor dem Interview sollte\u00a0feststehen, ob nur der Interviewte oder auch der Interviewer oder sogar das gesamte Kamerateam\u00a0zu sehen sind oder nicht. Dies h\u00e4ngt von mehreren \u00dcberlegungen ab:<\/p>\n<p>Sieht man zumindest ab und zu mal den Interviewer oder das gesamte Kamerateam, wird der Produktionsprozess f\u00fcr den Zuschauer transparenter. Der Zuschauer kann auf diese Weise\u00a0eine reflexive Position zum Produktionsprozess einnehmen und wird sich der subjektiven Sichtweise\u00a0auf das Gezeigte besser bewusst.<\/p>\n<p>Gerade bei Projekten mit Kindern und Jugendlichen kann es wichtig sein, dass auch alle am Produktionsprozess beteiligten im Film sichtbar werden.\u00a0Dies erm\u00f6glicht es ihnen bei einer Vorf\u00fchrung auch, den Zuschauern stolz zu zeigen, dass sie an der Produktion beteiligt waren.<\/p>\n<p>Ob man den Interviewer w\u00e4hrend des Interviews sehen kann oder nicht, ist auch davon abh\u00e4ngig, welche Rolle er im Beitrag spielt. Ist er oder sie lediglich der- bzw. diejenige, der \/ die Informationen sammelt und dessen \/ deren Pers\u00f6nlichkeit und Meinung im Beitrag keine Rolle spielen, so muss man den Interviewer nicht zeigen.<\/p>\n<p>Ist der Interviewer jedoch, wie es z.B. bei einer Reportage m\u00f6glich ist, der rote Faden des gesamten Beitrags, der verschiedene Orte aufsucht, Menschen interviewt und auch sein eigenen Gedanken mitteilt, so sollte er regelm\u00e4\u00dfig zu sehen sein und kann auch als Erz\u00e4hler aus dem Off auftreten.<\/p>\n<p>Bei einem Dokumentarfilm ist beides m\u00f6glich, je nachdem welche Bedeutung man dem Interviewer gibt.<br \/>\nBei manchen Dokumentarfilmen ist der Interviewer weder im On (oder sogar im Off) zu h\u00f6ren noch zu sehen. Auf diese Weise wird der Inhalt des Film komplett von den Interviewten selbst und den Filmaufnahmen erz\u00e4hlt, was den Zuschauern ein tieferes Eintauchen in die Handlung vergleichbar mit einem Spielfilm erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3><strong>Interview mit einer Kamera<\/strong><\/h3>\n<p>Wird mit nur einer Kamera gefilmt, ist die Verantwortung f\u00fcr den Kameramann\/die Kamerafrau besonders hoch, da er oder sie sich keine Fehler im Bild- bzw. Tonmaterial erlauben kann. Au\u00dferdem muss dann ein einzelner Kameramann bzw. eine einzelne Kamerafrau f\u00fcr abwechslungsreiche Perspektiven und Einstellungsgr\u00f6\u00dfen sorgen. Hierf\u00fcr ist es notwendig, dass der Drehbuchautor oder der Kameramann bzw. die Kamerafrau sich schon im Vorfeld \u00fcberlegt, welche Perspektiven und Einstellungsgr\u00f6\u00dfen gew\u00e4hlt werden sollten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gestaltung von Anfang und Ende eines Interviews eignen sich z.B. Schwenks. Beispielsweise von einem Blick aus dem Fenster auf die Interviewsituation w\u00e4hrend man den Ton des Interviews schon h\u00f6rt. Oder von einer Turmspitze von oben nach unten auf die Interviewsituation. Mit einem Schwenk von der Interviewsituation auf ein Objekt oder den Blick der Kamera auf eine Perspektive au\u00dferhalb der Interviewsitutation kann man das Interview beenden.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Da Schwenks nicht immer einfach zu bewerkstelligen sind und gerade bei der Aufnahme mit einer Kamera das Material des eigentlichen Interviews in guter Qualit\u00e4t vorhanden sein muss, kann man nach dem Interview den Interviewer und den Interviewten noch weitersprechen lassen, z.B. \u00fcber das Wetter. Setzt man sp\u00e4ter im Schnitt an der richtigen Stelle eine weiche Blende zwischen gefilmtem Schwenk und eigentlichem Interview, so wird die Asynchronit\u00e4t der Lippenbewegungen zwischen Original-Interviewton und Schwenk nicht sichtbar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein kurzes Gespr\u00e4ch nach dem Interview erm\u00f6glicht es auch z.B. Detailaufnahmen von den H\u00e4nden zu machen, die sp\u00e4ter an passender Stelle in das Interview reingeschnitten werden k\u00f6nnen.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollten sich Kameramann bzw. Kamerafrau und Interviewer, falls notwendig, absprechen, damit das Interview f\u00fcr den Wechsel der Perspektiven bzw. Einstellungsgr\u00f6\u00dfen unterbrochen werden kann. So kann man Zoomfahrten und Bildwackler, die durch das Ver\u00e4ndern der Perspektive bzw. der Einstellungsgr\u00f6\u00dfe entstehen vermeiden.<br \/>\nKameramann bzw. Kamerafrau k\u00f6nnen sich beispielsweise mit dem Interviewer und dem Interviewten darauf einigen, dass nach jeweils f\u00fcnf Fragen oder nach inhaltlich getrennten Abschnitten eine Pause gemacht wird, um einen Wechsel der Einstellungsgr\u00f6\u00dfe bzw. Perspektive vorzunehmen.<\/p>\n<blockquote><p>Werden die Fragen vor dem Interview entgegen der inhaltlichen Logik durchmischt, hat der Cutter die M\u00f6glichkeit die Fragen wieder in die richtige inhaltliche Reihenfolge zu bringen und so im Schnitt mehr Wechsel der Einstellungsgr\u00f6\u00dfen und Perspektiven zu erhalten als realerweise bei der Aufnahme vorgenommen wurden. Hier ist aber Vorsichtig geboten, wenn die Fragen aufeinander aufbauen!<\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>Interview mit mehreren Kameras<\/strong><\/h3>\n<p>Filmt man mit mehreren Kameras so k\u00f6nnen sich die Kameram\u00e4nner bzw. -frauen die jeweiligen Einstellungsgr\u00f6\u00dfen in Bezug auf den Interviewten aufteilen oder, falls gew\u00fcnscht, kann eine Kamera Interviewer und Interviewten filmen und die zweite filmt im Wechsel den Interviewer und den Interviewten einzeln in verschiedenen Einstellungsgr\u00f6\u00dfen.<br \/>\nM\u00f6glich ist auch die typische Schuss- und Gegenschuss Perspektive mit zwei Kameras, d.h. jede Kamera filmt einen Interviewpartner so, dass sich dabei die Sichtachsen der Kameras \u00fcberkreuzen.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  style=\"display: block; margin: 0px auto;\"  id=\"_ytid_78678\"  width=\"720\" height=\"405\"  data-origwidth=\"720\" data-origheight=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jJf2iNieeSM?enablejsapi=1&#038;origin=https:\/\/vision-videoschool.eu&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Interview mit drei Kameras und verschiedenen Perspektiven und Einstellungsgr\u00f6\u00dfen (Totale von oben, Halbtotale mit beiden Interviewpartnern, Halbtotale und Nahaufnahmen von den einzelnen Interviewpartnern nach dem Schuss-Gegenschuss-Prinzip).<\/em><\/p>\n<p>Zu beachten ist wie immer, dass kein Achsensprung einer Kamera \u00fcber die Handlungsachse (Blickachse Interviewer &#8211; Interviewter) erfolgen\u00a0sollte. Man kann mehrere Kameras auf ein Stativ stellen, aber auch z.B. eine Kamera mobil filmen lassen, je nach gew\u00fcnschtem Material. Eine mobile Kamera bringt mehr Dynamik ins Bild und ist z.B. bei jugendlichen Formaten \u00fcblich. Hier bieten sich auch schnelle manuelle Zooms als Stilmittel an.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h3><b>Verhalten des Interviewers w\u00e4hrend des Interviews<\/b><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend des Interview ist es wichtig, dass der Interviewer dem Interviewpartner konzentriert zuh\u00f6rt. Nur dann kann der\u00a0Interviewer, falls notwendig, eine Frage nochmals anders formulieren, wenn der Interviewte nicht wirklich auf die Frage eingegeht oder zu sehr abschweift.<br \/>\nEin aufmerksamer Interviewer sucht regelm\u00e4\u00dfig den Augenkontakt zum Interviewten und gibt ihm Gef\u00fchl, dass ihm zugeh\u00f6rt wird und dass er nicht nur vor einer Kamera spricht.<br \/>\nAu\u00dferdem ist es wichtig klar und deutlich zu sprechen, damit der Interviewte den Interviewer gut versteht und ggf. auch der O-Ton des Interviewers verwendet werden kann, wenn die Frage des Interviewers durch die Antwort des Interviewten nicht klar wird.<\/p>\n<blockquote><p>Der Interviewer sollte daran denken, dass sein Gesichtsausdruck\u00a0den Gesichtsausdruck des Interviewten im Positiven wie im Negativen beeinflusst! Wer l\u00e4chelt erh\u00e4lt auch oft ein L\u00e4cheln zur\u00fcck!<\/p><\/blockquote>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte man bei Interviews nur sog. offene Fragen stellen, so dass die Antworten immer in S\u00e4tzen erfolgen m\u00fcssen und nicht nur aus einzelnen Worten bestehen.<\/p>\n<blockquote><p>Geschlossene Frage:\u00a0&#8222;Gef\u00e4llt Ihnen die Stadt?&#8220; kann einfach mit &#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; beantwortet werden und man erh\u00e4lt kaum Informationen.<\/p>\n<p>Offene Frage: &#8222;Warum gef\u00e4llt Ihnen die Stadt?&#8220;. Hier muss der Interviewte automatisch auch Gr\u00fcnde anf\u00fchren\u00a0und in ganzen S\u00e4tzen antworten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zus\u00e4tzlich sollte man den Interviewten auch darauf hinweisen, dass er immer ganzen S\u00e4tzen sprechen soll und den Inhalt der Frage nochmal in der Antwort aufgreift. Hier ein Beispiel:<\/p>\n<blockquote><p>Frage des Interviewers:\u00a0\u201cWas passiert heute am Tag der offenen T\u00fcr?\u201d<\/p>\n<p>Antwort des Interviewten mit eingebauter Frage: \u201cHeute, am Tag der offenen T\u00fcr, haben die Besucher die M\u00f6glichkeit in alle Fachbereiche der Universit\u00e4t hineinzuschauen.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>So hat man im Schnitt sp\u00e4ter die M\u00f6glichkeit die Fragen des Interviewers herauszuschneiden und nur die Antworten des Interviewten aneinanderzureihen.<\/p>\n<h3>Zusammenfassung der typischen Arbeitsschritte f\u00fcr die Produktion eines Interviews<\/h3>\n<ol>\n<li>Interviewpartner kontaktieren. Termin vereinbaren. Organisatorisches f\u00fcr den Drehtag kl\u00e4ren (Personal, Parkplatz, Wetter etc.)<\/li>\n<li>Stelle sicher, dass du eine Drehgenehmigung f\u00fcr den Drehort bekommst.<\/li>\n<li>Recherchieren und Fragen vorbereiten: Orientierung an den sechs W-Fragen in Bezug auf ein Ereignis und \/ oder spezielle Fragen zu einem Thema \u00fcberlegen. Au\u00dferdem wichtig: Wie kann die Hinf\u00fchrung zum Interviewort \/-thema filmisch realisiert werden? Welche Schnittbilder werden ben\u00f6tigt?<\/li>\n<li>Wenn gew\u00fcnscht, die Fragen ein paar Tage vor dem Interview dem Interviewten aush\u00e4ndigen oder direkt vor dem Interview mit ihm dar\u00fcber sprechen.<\/li>\n<li>Sp\u00e4testens ein Tag vor dem Interview nochmal den Interviewten kontaktieren, um die Aufnahme sicherzustellen und ihm auch ein Gef\u00fchl der Wertsch\u00e4tzung zu vermitteln.<\/li>\n<li>Equipment vorbereiten: Wie viele und welche Art von Kameras, Stativen, Beleuchtung, Mikrofonen?\n<ul>\n<li>Typisches station\u00e4res Interviewsetting: Interviewter steht oder sitzt. Mindestens eine Kamera auf Stativ, Ausleuchtung mit vorhandenem Tageslicht oder Kunstlicht und \/ oder ein bis vier\u00a0Lampen (siehe <a title=\"Grundlagen der Beleuchtung\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=258\">Kapitel Grundlagen der Beleuchtung<\/a>), Ansteckmikro f\u00fcr Interviewten, Ansteckmikro oder Handmikro f\u00fcr Interviewer<\/li>\n<li>Typisches Umfragesetting bei dem alle Beteiligten stehen. Eine mobile Kamera (z.B. auf Schulter), Ausleuchtung mit vorhandenem Tageslicht oder Kunstlicht und \/ oder Kopfleuchte<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Guten Ort f\u00fcr das Interview w\u00e4hlen. Folgende Aspekte beachten: sch\u00f6ner Ort, vorhandenes \/ ben\u00f6tigtes Licht, sichtbare Bez\u00fcge zum Interviewten \/ zum Thema im aufzunehmenden Bild.<\/li>\n<li>Interviewsetting einrichten. Positionierung von Interviewtem, Interviewer, Kameramann \/-frau, (Tonmann \/-frau), Requisiten.<\/li>\n<li>Bei einem Kameramann \/ einer Kamerafrau: Einigung auf Zeitpunkte in Interview, wenn die Einstellungsgr\u00f6\u00dfen gewechselt werden k\u00f6nnen um Zoomen und Wackler zu vermeiden.<\/li>\n<li>Bei mehreren Kameraleuten: Einigung darauf, wer was filmt (z.B. Kamera 1: Totale, Halbtotale und Amerikanische; Kamera 2: Nahaufnahmen)<\/li>\n<li>Einigung auf eine Person, die den Moment der Aufnahme festlegt (\u201cL\u00e4uft!\u201d) und ggf. auch die Aufnahme unterbricht.<\/li>\n<li>Nachdem der Interviewer sich vorgestellt hat und erkl\u00e4rt hat wof\u00fcr die Aufnahmen sind und wo Sie ver\u00f6ffentlicht werden weist er die zu Befragenden vor jedem Interview auf Folgendes hin\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>\u2026dass er \/ sie nicht in die Kamera sondern auf den Fragensteller schauen soll. Dabei hilft es die Fragen z.B. auch auf einem Klemmbrett ziemlich hoch zu halten, damit man nicht immer wieder nach unten schauen muss.<\/li>\n<li>\u2026dass er in ganzen S\u00e4tzen antworten soll (nicht z.B. nur \u201eJa\u201c oder \u201eNein\u201c).<\/li>\n<li>Sollte einmal doch nur mit \u201cja\u201d \u201cnein\u201d geantwortet werden, bietet sich die Frage \u201cwarum\u201d an, da der Interviewte dann gezwungen ist, zumindestens einen Aspekt zu benennen.<\/li>\n<li>\u2026 dass er die Fragen in die Antwort integrieren \u00a0sollte (z.B. bei der Frage \u201eWarum nehmen Sie an dem Projekt XYZ teil?\u201c k\u00f6nnte die Antwort lauten \u201eIch nehme an dem Projekt Mediapolis teil, weil\u2026\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"16\">\n<li>W\u00e4hrend des Interviews darauf achten, ob der \/ die Befragte diese drei Hinweise einh\u00e4lt und gegebenenfalls ihn \/ sie nochmals darauf hinweisen.<\/li>\n<li>Bevor man mit den eigentlichen Fragen beginnt, sollte man ein paar Aufw\u00e4rmfragen stellen (z.B. \u201cWie war Ihre Anreise?\u201d), damit Interviewer und Interviewter auch darauf achten, was gesagt wird und ob der \/ die Befragte wirklich auf die Frage antwortet. Gegebenenfalls nochmal nachhaken oder auch Zusatzfragen stellen.<\/li>\n<li>Sp\u00e4testens nach dem Interview den Befragten die Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung des Materials unterzeichnen lassen. Falls der Befragte vor der Ver\u00f6ffentlichung den fertigen Schnitt sehen will, so sollte ihm das zugesichert \u00a0werden und er muss die Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung nicht direkt nach der Aufnahme unterzeichnen!<\/li>\n<li>Aufnahme der Hinf\u00fchrung zum Interviewort \u00a0bzw. -thema und von Schnittbildern nicht vergessen!<\/li>\n<\/ol>\n<h3><b>Die Umfrage &#8211; eine Sonderform des Interviews<\/b><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h3>\n<p>In Bezug auf den grundlegenden Aufbau gelten bei einer Umfrage die gleichen Grundregeln wie bei einem herk\u00f6mmlichen Interview: Der Interviewte steht vor der Kamera und blickt auf den Interviewer, der links oder rechts neben der Kamera steht.<br \/>\nDie Passanten werden im Goldenen Schnitt links oder rechts im Bild positioniert.<br \/>\nEin Wechsel der Befragten zwischen links und rechts im Bild und ein Wechsel der Einstellungsgr\u00f6\u00dfen macht die Umfrage interessanter.<\/p>\n<p>Um mobil zu sein, werden Umfragen oft mit der Schulter- oder Handkamera gefilmt. Auch hier kann der Kameramann bzw. die Kamerafrau verschiedene Perspektiven und Einstellungsgr\u00f6\u00dfen w\u00e4hlen. Als Lichtquelle kann man das Tageslicht oder auch das verf\u00fcgbare Kunstlicht nutzen. Mit einer sog. Kopfleuchte kann man das Gesicht der Interviewten ausleuchten.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  style=\"display: block; margin: 0px auto;\"  id=\"_ytid_43293\"  width=\"720\" height=\"405\"  data-origwidth=\"720\" data-origheight=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/W3HV9ChBDvY?enablejsapi=1&#038;origin=https:\/\/vision-videoschool.eu&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Beispiel f\u00fcr eine Umfrage\u00a0mit zwei mobilen Kameras<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Da gerade bei Umfragen oftmals wenig Zeit bleibt, um eine Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung des Filmbeitrags auszuf\u00fcllen, bietet es sich an, das Einverst\u00e4ndnis als erste oder letzte Frage (&#8222;D\u00fcrfen diese Aufnahmen im Internet, im Fernsehen etc. ver\u00f6ffentlicht werden?&#8220;) in die Befragung einzubauen und so das Einverst\u00e4ndnis zumindest in der Aufnahme f\u00fcr einen sp\u00e4teren Nachweis festzuhalten.<\/p><\/blockquote>\n<h3><b>Schnitt des Interviews<\/b><\/h3>\n<p>Bereits vor dem Schnitt (am besten schon vor dem Dreh) sollte festgelegt werden, wie lange das Interview ungef\u00e4hr werden soll.<strong><strong>\u00a0 <\/strong><\/strong>Dann\u00a0erst wird das Interviewmaterial und die aufgenommen Schnittbilder gesichtet und ggf. geordnet.<strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong>Als Orientierung f\u00fcr das Schneiden des Interviews kann der Cutter die Liste der Fragen des Interviewers nutzen. Durch das Nachhaken und ggf. erg\u00e4nzende Fragen w\u00e4hrend des Interviews, muss diese Liste zun\u00e4chst noch vom Cutter noch erg\u00e4nzt werden.<br \/>\nUm eine guten \u00dcberblick \u00fcber das Gesagte zu erhalten, sollten die Antworten stichpunktartig zusammengefasst oder falls notwendig komplett verschriftlicht werden.<br \/>\nAnhand der Zusammenfassung bzw. Verschriftlichung kann man dann den Inhalt besser strukturieren und die Aufnahmen k\u00fcrzen.<\/p>\n<blockquote><p>Man sollte abw\u00e4gen, ob man ggf. bestimmte Stellen, die zwar inhaltlich weniger relevant sind, aber z.B. eine besonders emotionale Wirkung haben, trotzdem im Film bel\u00e4sst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hat der Interviewte die Fragen in die Antworten gut integriert, bietet es sich an den O-Ton des Interviewers im Schnitt zu entfernen. Dies hat au\u00dferdem den Vorteil, dass der Beitrag k\u00fcrzer wird.\u00a0Manchmal sind auch \u201cunangenehme\u201d K\u00fcrzungen unvermeidlich, wenn man das Interview k\u00fcrzen will.<br \/>\nIst das Schneiden einer l\u00e4ngeren zusammenh\u00e4ngenden Passage unm\u00f6glich, so kann man einen Sprechertext einbauen, der mit Schnittbildern und \/ oder einer Aufnahme des Interviews mit sehr leisem\u00a0Ton illustriert wird und der den Inhalt einer l\u00e4ngeren Passage zusammenfasst.<strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong>Um abwechslungsreiches Bildmaterial zu gew\u00e4hrleisten, sollte der Abstand zwischen den Schnitten eher kurz sein. Die L\u00e4nge h\u00e4ngt aber auch von der gew\u00fcnschten \u00c4sthetik ab. Mit Schnittbildern kann man den gesprochenen Inhalt des Interviews illustrieren.<strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Es besteht unter Filmemachern Uneinigkeit dar\u00fcber ob es stilistisch wertvoll ist, das Gesprochene direkt zu illustrieren oder ob Bild und Ton nicht zeitgleich dasselbe zeigen sollten. Dies ist auch vom Kontext abh\u00e4ngig.<br \/>\nPortr\u00e4tieren wir z.B. einen Skateboarder, muss \u00fcber das Gesprochene nicht erkl\u00e4rt werden, was er gerade macht, wenn er mit Schnittbildern beim Skaten gezeigt wird.<br \/>\nHat er aber z.B. einen speziellen Trick drauf, den er erkl\u00e4ren will, w\u00fcrde die gleichzeitige Filmaufnahme, w\u00e4hrend er den Trick ausf\u00fchrt, dem Zuschauer helfen diesen Trick besser zu verstehen.<\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>Tonbearbeitung beim Interview<\/strong><\/h3>\n<p>Grundlegend sollten die\u00a0Stimme des Interviewers und des Interviewten in der Lautst\u00e4rke\u00a0ausgeglichen und gut verst\u00e4ndlich sein.<br \/>\nVersprecher, zu laute Atemger\u00e4usche (\u201cAtmer\u201d)\u00a0und \u201cMmhs\u201d in der Tonspur k\u00f6nnen\u00a0im Schnitt entfernt werden.<br \/>\nSchnitte wirken weicher, wenn man den Ton der Person die in der n\u00e4chsten Einstellung gezeigt werden soll, schon vor dem Schnitt h\u00f6rt.<br \/>\nWerden Interviewer und Interviewpartner gefilmt (Schuss-Gegenschuss), so wird das Interview abwechslungsreicher, wenn man auch einen der beiden zeigt, wenn er dem anderen zuh\u00f6rt.<\/p>\n<h2><b>\u00dcbungen<\/b><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h2>\n<ol>\n<li>Schaut Euch im Fernsehen und im Internet verschiedene Interviews an und diskutiert dar\u00fcber, wie sie produziert (Positionen der Kameras, Kameraperspektiven \/ Einstellungsgr\u00f6\u00dfen, Ausleuchtung) und gestaltet (Schnitt von Bild und Ton) wurden.<\/li>\n<li>Baut an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Bedingungen ein typisches Interviewsetting auf oder f\u00fchre eine Umfrage durch (Positionierung von Kameras und Personen, Beleuchtung, Hintergrund \/ Requisiten).<\/li>\n<li>Spiele ein Interview \/ eine Umfrage wie unter realen Bedingungen mit Aufnahme von Bild und Ton durch. Der Interviewte sollte sich ab und zu bewusst nicht an die Interviewregeln halten, um zu testen, ob der Interviewer auf die Fehler aufmerksam wird und den Interviewten korrigiert. Au\u00dferdem sollten sowohl die Hinf\u00fchrung zum Interviewort als auch passende Schnittbilder gefilmt werden.<\/li>\n<li>Diskutiert \u00fcber das gefilmte Material aus. Kriterien: filmgestalterische Aspekte (z.B. Einstellungen, Licht), Tonqualit\u00e4t, Inhalt des Interviews, Qualit\u00e4t der Schnittbilder und der Bilder f\u00fcr die\u00a0Hinf\u00fchrung zum Ort oder Thema.<\/li>\n<\/ol>\n<h2><b>H\u00e4ufige Fehler<\/b><\/h2>\n<ul>\n<li>Ein h\u00e4ufiger Fehler ist es, dass das Ansteckmikrofon nicht nah genug am Mund (10 bis 15 cm) ist, \u00a0nicht in Richtung des Mundes zeigt oder w\u00e4hrend des Interviews verrutscht.<\/li>\n<li>H\u00e4ufig wird auch zu wenig Wert auf die Beleuchtung gelegt. Eine gute Ausleuchtung braucht Zeit und Geduld!<\/li>\n<li>Gerade bei einer zweiten mobilen Kamera sollten man darauf achten, dass die mobile Kamera sich an das Prinzip des Achsensprungs h\u00e4lt.<\/li>\n<li>H\u00e4ufig passiert es auch, dass der Interviewte zu sehr im Profil gefilmt wird. Darauf achten, dass m\u00f6glichst immer beide Augen zu sehen sind.<\/li>\n<li>Im Schnitt kommt es h\u00e4ufig zu sogenannten Anschlussfehlern,\u00a0wenn z.B. eine gefilmte Person vor einem Schnitt ein Glas in der linken Hand h\u00e4lt und danach in der rechten. Dies wird vom Zuschauer als unlogisch wahrgenommen, weil er den Wechsel des Glases von einer Hand in die andere nicht sehen konnte.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><b>Verwandte Themen und Links zu externen Quellen<\/b><\/h2>\n<p><a title=\"Grundlagen der Arbeit mit der Kamera\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=273\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kameragrundlagen<\/a>\u00a0\/ <a title=\"Weiterf\u00fchrende Kenntnisse f\u00fcr die Arbeit mit der Kamera\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=901\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erweiterte Kamerakenntnisse\u00a0<\/a>\/\u00a0<a title=\"Grundlagen der Beleuchtung\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=258\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundlagen der Beleuchtung<\/a>\u00a0\/\u00a0<a title=\"Ton, Musik und Soundeffekte\" href=\"https:\/\/vision.wettintv.de\/?page_id=172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ton, Musik und Soundeffekte<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">[Beispielformular f\u00fcr Rechte am Bild]<\/span><\/p>\n<h2>Arbeitsweise\u00a0mit Jugendlichen<\/h2>\n<p>Dieses Kapitel beschreibt die Produktion eines Interviews sehr detailliert. Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen sich sehr schnell von zu viel Theorie \u00fcberfrachtet f\u00fchlen.<br \/>\nAls P\u00e4dagoge k\u00f6nnen Sie auch einen eher\u00a0handlungsorientierten\u00a0Ansatz verfolgen und nachdem sie die wichtigsten Grundregeln erkl\u00e4rt haben (Positionierung von Kamera, Interviewer, Interviewten, Nutzung von Tonequipment und Ausleuchtung) gleich mit Interviews oder Umfragen zu\u00a0Themen, die die Kinder und Jugendlichen interessieren.<\/p>\n<p>Die Kinder und Jugendlichen sollten auch m\u00f6glichst bald die M\u00f6glichkeit bekommen, das gefilmte Material zu sehen.\u00a0Wenn Sie das gefilmte Material dann anschlie\u00dfend gemeinsam anschauen, k\u00f6nnen Sie noch weiter Verbesserungsvorschl\u00e4ge machen und so w\u00e4hrend eines Projektverlaufs Schritt f\u00fcr Schritt die Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge steigern.<\/p>\n<h2>Fachausdr\u00fccke<\/h2>\n<p><em>O-Ton, Off-Ton, On und Off, die 6 W-Fragen, Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung, Schnittbilder, Linsencharakteristik, Einstellungsgr\u00f6\u00dfen, Ansteckmikrofon, Richtmikrofon, Asynchronit\u00e4t, Achsensprung, Schulterkamera, Handkamera, Goldener Schnitt, Kopfleuchte, Cutter, Schuss-Gegenschuss, Anschlussfehler<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einf\u00fchrung In diesem Kapitel kannst Du lernen, wie Du Dich auf ein Interview vorbereitst\u00a0und wie man es am besten filmt, entweder f\u00fcr einen Beitrag, der nur aus einem Interview besteht oder f\u00fcr Interviews die Teil eines gr\u00f6\u00dferen Beitrags sind (z.B. ein Dokumentarfilm). \u00a0 Vision in action \u00a0 Stelle das n\u00f6tige Equipment zusammen und kontrolliere nochmal,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1931,"parent":0,"menu_order":3410,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page_fullwidth.php","meta":{"footnotes":""},"language":[23],"class_list":["post-188","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","language-de_de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - 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